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Die Alpha-Witze


Der Alpha-Kurs ist eine fröhliche Angelegenheit. Die Gäste sollen in einer entspannten und lockeren Art und Weise an den chrstlichen Glauben herangeführt werden. Gemeinsam lernen und gemeinsam lachen - so kann man die Atmosphäre beim Alpha-Kurs beschreiben.

Ein Witz, der die Teilnehmer in angenehmer Weise zum Thema des Abends hinführt, kann eine große Hilfe sein, um zu Beginn eines Alpha-Abends das Eis zu brechen.

Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele, die Ihnen den Einstieg in das Thema "Alpha-Witz" erleichtern sollen. Kennen Sie einen besseren Witz? Dann schicken Sie ihn an unseren Webmaster - vielleicht erscheint er ja bald auch an dieser Stelle...?!

9. Abend

   Haifischwitz
 

(1. Abend)

 

Ein texanischer Milliardär feiert seinen Geburtstag auf seinem riesigen Anwesen. Jedes Jahr lässt er sich dazu in seinen Swimmingpool im Garten einen Haifisch setzten. Kurz vor Sonnenuntergang ist es auch dieses Jahr soweit: Der Milliardär bittet seine Gäste in den Garten zu seinem Swimmingpool und sagt: "Wer es schafft, diesen Swimmingpool mit dem Haifisch darin einmal der Länge nach zu durchschwimmen und am anderen Ende wieder lebend aus dem Wasser zu kommen, der darf wählen: Ich gebe ihm entweder die Hälfte dieses wunderschönen Anwesens oder die Hälfte meines Vermögens oder die Hand meiner Tochter."

Es folgt atemloses Schweigen. In den letzten Jahren hatte niemand den Mut. Da, plötzlich hört man einen Platsch. Alle fahren herum und sehen, wie ein junger Mann so schnell er nur kann den Pool durchschwimmt. Der Haifisch entdeckt ihn ebenfalls und heftet sich an seine Ferse. Er schnappt nach dem jungen Mann, der immer gerade noch den scharfen Zähnen entkommt. Mit letzter Kraft gelingt es dem jungen Mann, sich aus dem Pool an Land zu retten. Der Haifisch donnert mit seinem Maul gegen die Poolwand und gibt verärgert auf. Die gespannte Stille wird zu riesigem Jubel.

Der Milliardär kommt aufgeregt zu dem nassen jungen Mann, der nach Luft schnappt und schlägt ihm auf die Schulter: "Unglaublich! Herzlichen Glückwunsch! Das hat vor ihnen noch keiner geschafft! Nun wollen sie sicher die Hälfte dieses wunderschönen Anwesens." "Nein." "Nicht? Dann wollen sie sicher die Hälfte meines Vermögens." "Nein." "Ah, ich sehe schon, sie sind ganz ein Schlauer. Sie wollen natürlich die Hand meiner Tochter!" "Nein." Ungläubiges Schweigen folgt. Etwas ratlos fragt der Milliardär: "Was wollen sie dann?" "Name und Anschrift des Kerls, der mich in den Pool geschubst hat!"

   Golf am Sabbat
  (2. Abend)
 

Ein orthodoxer Rabbi in den Vereinigten Staaten spielte leidenschaftlich gern Golf. Sein größtes Problem war, dass er an dem Tag, an dem er eigentlich Zeit hätte, am Sabbat, nicht spielen durfte. So beschloss er eines Tages von der Ostküste an die Westküste zu fliegen, wo niemand ihn kannte, um dort am Sabbat Golf zu spielen.

Die Engel im Himmel erkannten sofort sein Vorhaben und meldeten es Gott: "Schau ihn dir an! Er bricht den Sabbat!" Gott sah es und sagte: "Ich werde ihm einen Denkzettel verpassen!"

Dort angekommen suchte der Rabbi sich den schönsten Golfplatz aus und begann zu spielen. Er legte den Ball hin und schlug und der Ball flog und flog auf der idealen Bahn und Plop! landete beim ersten Schlag im Loch. Der Rabbi bekam den Mund nicht mehr zu, das ist ihm noch nie gelungen. Er legte den zweiten Ball hin und wieder ein phantastischer Schlag und der Ball rollte bis ins Loch. Der Rabbi riss die Arme hoch und stieß einen Freudenschrei aus. Er legte den dritten Ball hin und schlug wieder. Und genau wie bei den ersten beiden Malen flog der Ball genau ins Loch. Da begann der Rabbi vor Freude auf dem Platz zu tanzen.

Die Engel hingegen rannten erbost zu Gott: "Wir dachten, du wolltest ihm einen Denkzettel verpassen? Und nun schau an, wie er sich freut!" "Das stimmt schon, ich verpasse ihm einen Denkzettel: Er kann es niemandem erzählen!"

   Sündenbekenntnis
  (2. Abend)
 

"Was für Sünden soll ich ihnen eigentlich bekennen, Herr Pfarrer?" sagt ein Mann im Beichtstuhl. "Jeden Abend gehe ich pünktlich um 9 Uhr ins Bett, ich treibe keine Unkeuschheit mit Frauen, ich trinke nicht, ich stehle nicht, ich tue keiner Fliege etwas zu Leide und ich gehe jeden Sonntag in den Gottesdienst!" -

"Gut, mein Sohn, aber das wird sich wohl leider alles ändern, wenn du hier raus kommst!" unterbricht ihn der Gefängnispfarrer.

   Bewegte Beichte
  (2. Abend)
 

Ein Mann geht zur Beichte, und als er mit seinem Sündenregister fertig ist, fragt ihn der Pfarrer, was er von Beruf sei. "Ich bin Artist!" sagt der Mann. "Und was machen sie da?" fragt der Pfarrer. "Das lässt sich schwer erklären, das kann ich ihnen nur zeigen."

Und der Mann geht hinaus aus dem Beichtstuhl und schlägt einen Doppelsalto. Nach dem Artisten kommt eine ältere Frau, die nur mit Mühe laufen kann in den Beichtstuhl und sagt gleich am Anfang: "Gell, Herr Pfarrer, mir legen sie nicht so eine harte Buße auf, wie dem vor mir!"

   Himmlisches Golfmatch
 

(3. Abend)

 

Mose, ein alter Mann und Jesus spielen miteinander Golf. Mose macht den ersten Schlag. Er trifft den Ball nicht schlecht - aber er scheint in einen Teich zu fallen. Da reißt Mose den Schläger in die Höhe, das Wasser des Teiches teilt sich, der Ball fällt auf das Trockene im Teich und rollt hinauf auf das Grün. "Guter Schlag!" sagt Jesus anerkennend.

Jesus schlägt seinen Ball mit vollkommener Perfektion. Der Ball fliegt optimal - landet auf dem Grün nur wenige Zentimeter vom Loch entfernt. "Guter Schlag!" sagt der alte Mann.

Da schlägt der alte Mann seinen Ball. Er trifft ihn nur zitternd, was dazu führt, dass der Ball an einem nahen Baum jenseits des Rasens landet. Da kommt ein Eichhörnchen vom Baum, schnappt sich den Ball und läuft davon. In dem Moment stößt ein Adler vom Himmel, packt das Eichhörnchen mit dem Ball und fliegt davon. Beim Flug des Adlers über das Grün lässt das Eichhörnchen den Ball fallen und der Ball fällt genau in das Loch. Wendet sich Jesus an den alten Mann, klopft ihm anerkennend auf die Schulter und sagt: "Guter Schlag, Papa!"

(Man kann hier als Überleitung zum Thema des Abends sagen: Viele von uns tragen ja ein solches Bild von Gott in sich: Sie sehen ihn als tatterigen alten Mann, dem man nicht zutraut , dass er die Welt und mein Leben in der Hand hält und positiv beeinflusst. Wenn ich dieses oder ein anderes falsches Gottesbild in mir trage, dann hindert es mich daran, Gewissheit im Glauben zu finden.)

   Gespräch auf der Parkbank
  (4. Abend)
 

Ein Jesus Freak liest in der Bibel. Er sitzt dabei auf einer Parkbank. Neben ihm sitzt ein Pfarrer. Plötzlich schreit der Freak auf: "Gott ist super. Er hat das Volk Israel durch das Meer geführt!" Da sagt der Pfarrer: "Das ist alles zu erklären. Das Wasser war an dieser Stelle des Meeres nur ca. 20 Zentimeter tief. So konnten sie leicht hindurchgehen." - "Aha. Danke!" sagt der Jesus Freak und liest weiter. Plötzlich schreit er wieder: "Hey Gott ist superspitze, echt geil!" -"Was ist denn nun schon wieder?" fragt der Pfarrer.

"Hey - Gott hat die Ägypter in nur 20 Zentimeter tiefem Wasser ertränkt!"

 

 Gebetserhörung

  (5. Abend)
 

Was ich nun erzähle, soll wirklich passiert sein:

Ein Pfarrer hatte eine kleine Katze. Damit ihr nichts passiert, während er unterwegs ist, hielt er sie immer im Haus. Doch eines Tages passierte es: Der Pfarrer hatte ein Fenster offen gelassen - und die Katze war weg! Verzweifelt suchte er sie überall - und fand sie im Garten. Sie saß auf einem jungen Baum, auf den sie zwar hinaufgekommen war, aber nun nicht mehr herunterkam. Da kam dem Pfarrer eine Idee, wie er die Katze retten könnte: Er ging in die Garage, fuhr seinen alten VW-Käfer rückwärts in den Garten hin zu dem Baum, nahm ein dickes Seil, band es so weit oben am Baum fest als möglich, band das andere Ende an der Stoßstange seines Wagens fest und begann dann langsam damit, nach vorne zu fahren.

Langsam bog sich der Baum zur Erde. Fast war es schon so weit, dass die Katze hätte runterspringen können - da passierte es: Peng - das Seil riss, der Baum schnellte zurück und die Katze flog - zisch! - in den Himmel. Der Pfarrer war am Boden zerstört. Seine geliebte Katze!

Am nächsten Tag, immer noch ganz geknickt, ging der Pfarrer zum Einkaufen. In Gedanken schlich er durch die Regalreihen, als er aus dem Augenwinkel Frau Maier wahrnahm, ein treues Gemeindeglied. Der Pfarrer stutzte: Stand sie nicht am Hunde- und Katzenfutterregal? Aber Frau Maier hatte doch gar kein Haustier! Etwas verunsichert sprach er Frau Maier an: "Ja Frau Maier, haben sie jetzt ein Haustier?" "Herr Pfarrer, sie werden nicht glauben, was uns gestern passiert ist! Ich saß mit meiner kleinen Tochter im Garten. Sie sagte immer wieder: `Mama, ich hätte so gerne eine Katze!` Ich habe ihr dann erklärt, warum das nicht geht. Da hat sie gesagt: `Dann bitte ich halt den lieben Gott, dass er mir eine Katze schenkt!` Dann hat sie die Hände gefaltet, gebetet - und Herr Pfarrer, sie werden nicht glauben, was dann passiert ist! Dann kam eine kleine Katze aus dem Himmel geflogen und landete direkt vor uns auf dem Rasen! Herr Pfarrer, sie glauben ja gar nicht, wie das unser Gebetsleben revolutioniert hat!"

 

 Der Cowboy-Witz

  (5. Abend)
 

Das Pferd von Cowboy Jim ist gestorben. Jetzt ist er verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Pferd. Er erfährt, dass der Pfarrer sein Pferd verkauft, geht hin schaut sich's an, ist begeistert und will es sofort kaufen. "Moment," sagt der Pfarrer, "es gibt da ein Problem. Dieses tolle Pferd ist ja mein Pferd, d.h. ich habe es dressiert. Wenn sie wollen, dass es schnell galoppiert, dann rufen sie: "Gott sei Dank!", denn es ist wirklich ein Grund zu danken, wie dieses Pferd galoppiert! Und wenn sie wollen, dass es wieder stehen bleibt, dann sagen sie: "Amen!". Ist das ein Problem für sie?" "Nein, nein!" sagt Cowboy Jim, der total begeistert ist von dem Pferd. Er kauft es und denkt sich: "Das muss ich sofort ausprobieren!" Er schwingt sich aufs Pferd und ruft: "Gott sei Dank!" Das Pferd galoppierte sofort los, und es war wirklich eine Freude, wie das Pferd im gestreckten Galopp über die Prärie fegte.

Nach einiger Zeit wollte Cowboy Jim wieder anhalten. Er zog am Zügel - nichts passierte. Er rief: "Brrrr! Hoooo!" - nichts passierte. Cowboy Jim wurde immer nervöser. Was er auch tat - das Pferd galoppierte weiter. Jim wusste, dass er unausweichlich auf eine tiefe Schlucht zugaloppierte. Cowboy Jim ist verzweifelt und sagt sich: "Ich werde sterben! Alles, was ich noch tun kann, ist, ein `Vater unser` zu beten..." und er begann: "Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name...." bis er schließlich angelangt war bei: "... in Ewigkeit. AMEN." Kaum hatte er `Amen` gesagt, kam das Pferd abrupt zum Stehen - zwei Meter vor dem Abgrund!" Cowboy Jim atmete tief durch und sagte: "Gott sei Dank!"

   Der Heilige Geist und die Katze
 

(Alpha-Wochenende)

 

Der Pfarrer wollte an Pfingsten der Gemeinde anschaulich helfen, den Heiligen Geist zu verstehen. Er machte mit dem Mesner aus: "Wenn ich an der Türe die Leute verabschiede, dann rufe ich laut: "Komm Heiliger Geist!"- und dann lässt du oben aus dem Turmfenster die weiße Taube fliegen!"

Gesagt, getan. Am Ende des Gottesdienstes ging der Pfarrer zur Tür und fing an, die Gottesdienstbesucher zu verabschieden. Plötzlich rief er: "Komm, heiliger Geist!". Die Leute sahen den Pfarrer erstaunt an - aber nichts passierte. Noch mal und noch lauter rief er: "Komm, Heiliger Geist!" - aber nichts passierte. Während die Leute noch irritierter schauten, rief er zum dritten Mal: "Komm, Heiliger Geist!"

Da kam von oben eine verzagte Stimme: "Den Heiligen Geist hat die Katze gefressen!"

   Eheberatung
  (Alpha-Wochenende)
 

Ein altes Ehepaar - steht kurz vor dem 50. Hochzeitstag! Die ganze Familie staunt, dass die beiden es überhaupt so weit geschafft haben. Denn: Sie haben sich all die 50 Jahre NUR gestritten! Jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr. Sie haben sich über alles und jeden gestritten. Die Kinder des Paares überlegen sich nun gemeinsam, was sie ihren Eltern schenken könnten. Schwierig, schwierig - sie sollen sich ja auch nicht gleich wieder über das Geschenk streiten. Schließlich kommt ihnen eine Idee: "Warum schenken wir unseren Eltern nicht einen Termin bei einem TOP-Eheberater. Gesagt, getan, so haben sie's gemacht und alles arrangiert.

Als der große Tag kam, und sie den Eltern den Gutschein überreicht haben, haben sich die beiden natürlich nur gestritten: Ob sie das Geschenk annehmen sollen, ob sie überhaupt gehen sollen, ob sie mit dem Auto fahren sollen oder mit dem Bus, was sie anziehen sollen, usw. usw. Noch als sie vor der Tür des Eheberaters stehen, haben sie sich angekeift.

Während des Gesprächs stellt der Berater einige kurze Routinefragen, das Ehepaar streitet sich bei jeder Frage über die Antwort. Schließlich überlegt der Eheberater kurz und sagt: "Ich tue jetzt etwas, was ich in meiner ganzen Berufslaufbahn noch nie getan habe." Und er steht auf, geht um seinen Schreibtisch herum zum dem Ehepaar. Und er nimmt die kleine alte Dame fest in die Arme und küsst sie sehr, sehr lange - auf den Mund! Dann wendet er sich dem Mann zu und sagt: "Das ist es, was Ihre Frau 3x pro Woche braucht!"

Der Mann kratzt sich am Kopf, grübelt und sagt: "Ok, Doktor - Ist es recht, wenn ich sie ihnen dann am Montag, Mittwoch und Freitag vorbeibringe?"

(Überleitung: Was dieser Eheberater meinte, war: Wir alle müssen Liebe erfahren. Und die Art und Weise, wie Gott uns seine Liebe zeigt, ist durch seinen Heiligen Geist.)

   Der Admiral
  (6. Abend - Wie führt mich Gott?)
 

Ein englisches Schlachtschiff kreuzt im Kanal. Plötzlich entdeckt man auf der Brücke ein entferntes Licht. Der Admiral des Schlachtschiffes lässt ein Signal senden: "Weichen Sie aus um 15 Grad nach Osten!" - Prompt kommt die Antwort: "Wir weichen nicht aus! - Drehen Sie um 15 Grad nach Westen ab!" - Darauf lässt der Admiral verärgert das Signal senden: "Ich bin ein englischer Admiral - weichen Sie aus um 15 Grad nach Osten!" - Wieder kommt die prompte Antwort: "Ich bin nur ein einfacher Seemann. Wir weichen nicht aus! - Drehen Sie um 15 Grad nach Westen ab!" Das Licht kommt immer näher. Jetzt wird der Admiral wirklich böse. Er lässt das Signal senden: "Weichen Sie aus um 15 Grad nach Osten! Dies ist ein englisches Schlachtschiff. Wenn Sie nicht sofort um 15 Grad nach Osten ausweichen, dann eröffnen wir das Feuer!" - Darauf die Antwort: "Wir weichen nicht aus! - Drehen Sie um 15 Grad nach Westen ab - dies ist ein Leuchtturm!"

   Die gute Fee
  (6. Abend)
 

(Diesen Witz sollte besser eine Frau erzählen, sonst könnte er evtl. missverstanden werden...)

Ein Mann ist beim Angeln. Er hat etwas am Haken - doch es entpuppt sich nur als eine alte Flasche. Enttäuscht, aber neugierig beginnt er, den Korken zu entfernen. Weil es eine alte Flasche ist, dauert es länger. Dann - plopp! - der Korken ist heraus - steigt eine kleine Wolke aus der Flasche auf! Der erstaunte Angler sieht, wie sich in der Wolke eine Gestalt formiert. "Ich bin eine Fee! Sie haben mich befreit! Jetzt haben sie einen Wunsch frei!" Als der Angler wieder Worte findet, sagt er: "Danke für das Angebot, aber ich bin momentan wunschlos glücklich!"

Da wird die Fee ärgerlich und sagt: "Das geht nicht! Sie MÜSSEN sich etwas wünschen!" Der Mann überlegt und überlegt: "Na gut! Ich wollte schon immer mal nach Amerika, aber ich habe Flugangst und auf dem Schiff leide ich so sehr an Seekrankheit - baue mir doch eine Autobahn nach Amerika!" Da entgegnet die Fee: "Schön, dass sie einen Wunsch haben - aber den kann ich leider nicht erfüllen. Das ist zu schwer für mich, denn ich bin nur eine kleine Fee. Haben sie nicht noch einen anderen Wunsch?"

Der Angler, etwas ärgerlich, überlegt. Dann sagt er: "Etwas habe ich mir doch schon lange gewünscht: Ich wünsche mir, dass ich die Frauen verstehen kann."

Die Fee seufzt: "Soll die Autobahn vier- oder sechsspurig sein?!?"

   PR-Maßnahmen
  (7. Abend - Wie widerstehe ich dem Bösen?)
 

Ein amerikanischer Werbemanager ist gestorben und steht vor Petrus. Der fragt ihn: "Wollen sie in den Himmel oder in die Hölle?" Da entgegnet der Werbemanager: "Ja, kann ich mir Himmel und Hölle mal anschauen? Das würde mir die Entscheidung erleichtern." "Sicher." antwortete Petrus und zog mit dem Werbemanager los.

Zuerst kamen sie über eine große Wiese, auf der viele Menschen in kleinen Gruppen zusammensaßen. Sie sangen Lieder, waren vergnügt, und die friedliche Atmosphäre wurde von Harfenklängen untermalt. "Das ist der Himmel." sagte Petrus.

Sie gingen weiter. Da sahen sie vor sich einen großen Swimmingpool. Es herrschte Partystimmung. Den Menschen im Pool wurden von leichtbekleideten Mädchen Drinks serviert. "Das ist die Hölle.", sagte Petrus. "Also, für was entscheiden sie sich?". "Na, wenn das so ist, dann ich möchte in die Hölle!"

Kaum hatte der amerikanische Werbemanager diese Worte gesagt, bogen um die Ecke zwei grässliche Teufel, die nach Schwefel stanken. Sie zerrten den Werbemanager, der sich heftig wehrte, mit sich zu einem großen Topf mit kochendem Öl. "He", rief der empört, "was soll das! Vorhin sah das hier noch ganz anders aus, so mit Pool und Mädchen und Drinks!". "Tja", entgegnete einer der Teufel, "da haben sie wohl unsere Werbeabteilung gesehen!"

   Zwei Missionare
  (8. Abend - Warum mit anderen darüber reden?)
 

Zwei Missionare sitzen im Urwald am Lagerfeuer. Es ist ein wunderschöner Abend, die Vögel zwitschern, überall sind Urwaldgeräusche zu hören. Die beiden Missionare haben ihre Schuhe ausgezogen und wärmen ihre Füße am Feuer. Plötzlich erstarren sie: Am gegenüberliegenden Waldrand starrt sie ein hungriger afrikanischer Löwe an! Er hat ganz offensichtlich vor, die beiden Missionare zu verspeisen! Plötzlich fängt der eine Missionar an, in Windeseile wieder seine Schuhe anzuziehen. Da sagt der andere: "Das hat doch eh keinen Zweck, du wirst damit auch nicht schneller sein als der Löwe!" Entgegnet ihm der andere: "Ich muss auch nicht schneller sein als der Löwe, ich muss nur schneller sein als du!"

   Der Fledermaus-Witz
  (10. Abend - Was hat es mit der Kirche auf sich?)
 

Treffen sich drei Pfarrer im Gasthaus und unterhalten sich über die Fledermausplage, die in allen drei Kirchen herrscht. Der eine sagt, er habe wirklich schon alles probiert und die Viecher sogar schon mit Wasser bespritzt, sie kämen trotzdem ständig wieder. Der andere sagt, er habe auch schon alles Mögliche probiert, sogar den Kammerjäger auf sie gehetzt - ohne Erfolg! Da sagt der Dritte: "Das war doch ganz einfach! Ich habe sie alle getauft und konfirmiert - danach habe ich sie nie wieder in der Kirche gesehen!"

   Der Gorilla-Witz
  (Kein besonderer Abend)
 

Spielt in einem kleinen heruntergekommenen Zoo, der ohnehin nur mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Da passiert das Unfassbare: Der Gorilla stirbt. Er war die Hauptattraktion und ohne ihn droht dem Zoo die Pleite. Die Zooleitung berät, was zu tun ist. Nach langem Hin und Her kommen sie zu dem Entschluss: Wir können uns keinen neuen Gorilla leisten, aber ohne einen Gorilla können wir dichtmachen. Deshalb müssen wir jemanden einstellen, der den Gorilla spielt.

Gesagt, getan: Man findet tatsächlich jemanden, der bereit ist, den Job zu übernehmen. Er bekommt das extra angefertigte Gorilla-Kostüm angezogen und darf im Gorilla-Gehege seine ersten Versuche machen. Er hüpft zunächst etwas zaghaft im Käfig auf und ab, wird dann aber immer mutiger. Es klappt fabelhaft. Keiner der Besucher merkt den Unterschied! Der Mann ist ein Naturtalent. Von Tag zu Tag wird er routinierter, hangelt sich elegant den Baum hoch und runter, springt am Käfiggitter hoch, schlägt sich an die Brust, usw. Die Zooleitung ist außerordenlich zufrieden.

Da passiert das Unglück: Der "Gorilla" wir bei seinen Turnübungen zu übermütig und lässt im falschen Moment den Ast los. Er hat so viel Schwung, dass es ihn über die Absperrung des Käfigs katapultiert und er landet im Nachbargehege! Dort ist der Löwe untergebracht! Der Löwe kommt auch gleich schnurstracks auf den Gorilla zu. Dieser bekommt panische Angst, läuft völlig kopflos ans Gitter - fängt an daran zu rütteln und ruft laut: "Hilfe, Hilfe, holt mich um Himmels willen hier raus!" - Da springt der Löwe mit einem riesigen Satz auf den zitternden Gorilla zu und zischt ihm ins Ohr: "Halts Maul, oder wir verlieren beide unseren Job!!!"

   Der Briefträger-Witz
 
(Kein besonderer Abend)
 

Ein junges Paar - die beiden lieben sich sehr. Eines Tages muss er beruflich für längere Zeit ins Ausland - ein ganzes Jahr. Sie ist völlig aufgelöst. "Was soll ich nur ohne dich machen?" Er verspricht ihr, jeden Tag zu schreiben. Das tröstet sie, und sie willigt ein. Als er seine Koffer packt, nimmt er Postkarten mit. 365 Stück. Für jeden Tag eine.

Und am Tag seiner Ankunft in seinem Zielland schreibt er gleich die erste Postkarte. "Lieber Schatz, ich liebe dich. Und ich vermisse dich jetzt schon ganz furchtbar... etc.". Am nächsten Tag findet er die Zeit, wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Am nächsten Tag wieder, und so geht es weiter. Ein ganzes Jahr. Er hat es tatsächlich geschafft, seiner Freundin an jedem einzelnen Tag eine Postkarte zu schreiben! Unglaublich! Als der letzte Tag gekommen ist, nimmt er die letzte Postkarte aus seinem Koffer und schreibt seiner Freundin. Und voller Freude macht er sich auf die Heimreise.

Zuhause angekommen setzt er sich gleich ins Auto und fährt zum Haus seiner Liebsten. Er hat eine große rote Rose mitgebracht, steht vor der Tür und klingelt. Die Mutter seiner Freundin macht die Tür auf. Als sie den jungen Mann sieht, zuckt sie vor Schreck zusammen. "Hallo, ich würde gerne meine Freundin besuchen. Ist sie zu Hause?" - Die Mutter schluckt und sagt: "Wusstest du das nicht? ... aehm... meine Tochter hat... sie hat vor vier Wochen geheiratet!" Der Mann ist völlig geschockt - muss erst seine Sprache wieder finden. Dann: "Aber... aber ich hab ihr doch jeden Tag geschrieben... Wen... Wen hat sie denn geheiratet?" Und die Mutter antwortet: "Unseren Briefträger!"

(Die Moral von der Geschicht: Auf die persönliche Beziehung kommt es an! Es reicht nicht, ständig von jemandem zu lesen - man muss demjenigen regelmäßig persönlich begegnen, damit eine Beziehung wächst.)

   Sherlock Holmes und Dr. Watson
  (Kein besonderer Abend)
 

Sherlock Holmes und Dr Watson fuhren zum Zelten. Nach einem guten Abendessen und einer guten Flasche Wein legten sie sich schlafen. Einige Stunden später wachte Holmes auf und rüttelte seinen treuen Freund.

"Watson, schau mal zum Himmel und sag mir, was du siehst". Watson antwortete: "Ich sehe Millionen und Abermillionen von Sternen.". "Und was sagt dir das?"

Watson überlegte eine Weile. "Astronomisch gesehen sagt es mir, dass es Millionen von Sternen und vielleicht Billionen von Planeten gibt. Astrologisch betrachtet sehe ich, dass der Saturn im Sternbild des Löwen steht. Horologisch gesehen kann ich erschließen, dass es jetzt ungefähr ¼ nach drei Uhr sein muss. Theologisch betrachtet kann ich erkennen, dass Gott allmächtig ist und wir winzig sind und unbedeutend. Meteorologisch erkenne ich, dass wir morgen eine wunderschönen Tag haben werden. Und was sagt es dir?"

Holmes war eine Minute still und sagte dann: "Watson, du Idiot, irgendein Gauner hat uns das Zelt gestohlen!"

   Sie brauchen Gott nicht mehr
  (Kein besonderer Abend)
 

Eines Tages kam eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammen. Sie fassten den Beschluss, dass der Mensch sich sehr weit entwickelt hätte und dass er Gott nun nicht mehr brauchen würde. So wählten sie einen Wissenschaftler aus, der zu Gott gehen und ihm mitteilen sollte, dass sie mit ihm fertig wären. Der Wissenschaftler ging zu Gott hin und sagte:

"Gott, wir haben beschlossen, dass wir dich nicht mehr brauchen. Wir haben den Punkt erreicht, an dem wir Menschen klonen und viele andere Wunder tun können. Warum machst du nicht einfach, dass du verschwindest?"

Gott hörte dem Mann sehr geduldig und freundlich zu, und nachdem der Mann zu Ende gesprochen hatte, sagte Gott: "Sehr gut, aber wie wäre es damit: sagen wir mal, wir machen einen Wettbewerb im Menschen Machen."

Darauf antwortete der Wissenschaftler: "O.K., super!". Aber Gott setzte noch hinzu. "Nun, wir werden es aber genau so machen, wie ich es ganz am Anfang bei Adam gemacht habe."

Der Wissenschaftler sagte: "Sicher, kein Problem." Er bückte sich und nahm eine Hand voll Dreck.

Gott sah ihn einfach an und sagte: "Nein, nein, nein. Geh und mach dir deinen Dreck selber!"

   Der fromme Bär
  (Zum Beispiel als Erklärung, warum vor dem Essen nicht gebetet wird...)
 

Ein Atheist machte einen Spaziergang durch die Wälder. Er bestaunte alles, was der Zufall der Evolution geschaffen hatte. "Was für majestätische Bäume! Was für herrliche Tiere"" sagte er zu sich selbst.

Wie er so am Ufer eines Flusses lang lief, hörte er hinter sich ein Rascheln im Gebüsch. Er drehte sich um. Ein 2- Meter- Grizzly-Bär kam auf ihn. Er lief, so schnell er konnte, den Weg hinauf. Er sah über die Schulter und der Bär kam näher. Er rannte schneller, voller Angst, so dass ihm die Tränen kamen. Er sah sich um; der Bär kam noch näher heran. Sein Herz klopfte wild und er versuchte, noch schneller zu laufen. Er stolperte und fiel zu Boden. Er rappeltge sich wieder auf und der Bär, schon über ihm, langte nach ihm mit der linken Pranke und hob die rechte, um ihn zu erschlagen. In diesem Moment rief der Atheist aus: "O, mein Gott!..."

Die Zeit blieb stehen. Der Bär erstarrte. Der Wald war still. Sogar der Fluss rühte sich nicht von der Stelle. Ein helles Licht erfasste den Mann und eine Stimme schallte aus dem Himmel. "Du hast meine Existenz alle diese Jahre geleugnet, du lehrst andere, dass es mich nicht gibt und hältst sogar die Schöpfung für einen kosmischen Zufall. Erwartest du, dass ich dir jetzt aus dieser Zwangslage heraushelfe? Soll ich dich wie einen Gläubigen behandeln?"

Der Atheist blickte direkt in das Licht und sagte: "Es wäre sicher verlogen, nach all den Jahren ein Christ genannt werden zu wollen, aber vielleicht könntest du den Bären zu einem Christen machen?"

"Na klar," sagte die Stimme. Das Licht erlosch. Der Fluß floß weiter. Und die Geräusche des Waldes ertönten wieder neu. Der Bär senkte seine rechte Pranke, legte beide Pranken zusammen, senkte seinen Kopf und sagte:

"Komm, Herr Jesus, sei Du unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast."

 

 


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